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Termine

"24.12.2008 ab 18.00 Uhr

"es ist ein Arschloch, Maria" Fest

anarchistische

atheistische

alkoholistische

avantgardistische

Alternativveranstaltung zur jährlichen Massenhysterie

Mit Glühwein, Bier, Kuchen, Kakao, und Saufen, bis das Christkind kommt


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das gab's in letzter zeit:

Büchertisch und -flohmarkt mit Punsch am 19.12.2008 ab 15.00 Uhr

Nach fast drei Jahren guter Nachbarschaft mit dem Mandelbaumverlag nutzen wir die Gelegenheit, uns mit einem kleinen Bücherflohmarkt dem Büchertisch des Mandelbaumverlags anzuschließen, und würden uns freuen, mit euch und den MitarbeiterInnen des Mandelbaumverlages auf das nächste (hoffentlich ebenso erfolgreiche) Jahr anzustoßen.

Die Bibliothek von unten und das Archiv der Sozialen Bewegungen.

am 19.12.2008 ab 15.00 Uhr in der Bibliothek - von unten, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien


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die Bibliothek - von unten und das Archiv der sozialen Bewegungen / Wien stellen sich vor im Rahmen des que[e]r am 3.12.2008 um 20.00 Uhr

Ohne Theorie keine Praxis

Opernballdemos, Aegidigasse, Gassergasse, antifaschistischer Widerstand, Radical Queer, soziale Bewegungen, Anarchismus,...

Mit etwa 140 Laufmeter Zeitschriften und ca. 5000 Büchern bieten die "Bibliothek - von unten" und das "Archiv der sozialen Bewegungen" ein breites Angebot von linker bis linksradikaler Literatur und Dokumentationsmaterialien und versuchen damit u.a. eine stärkere Auseinandersetzung mit den eigenen Theorien und Utopien und ihrer Kritik anzuregen.

Nach einer kurzen Präsentation von Bibliothek und Archiv und ihrer Geschichte gibt es u.a.:

* Führungen durch Bibliothek und Archiv

* Themeninseln zu versch. Schwerpunkten

* Ausstellung der Plakatsammlung des Archivs

* Vorstellung des neuen Online-Katalogs der Bibliothek

Ort: Wipplingerstrße 23, 1010 Wien


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Buchvorstellung am 4. November 2008 um 19.30 Uhr

Zwischen Gottesstaat und Demokratie

Handbuch des politischen Islam

Buchpräsentation

Fundamentalismus, Selbstmordattentäter, Hassprediger, Dschihad - Begriffe wie diese beherrschen die Reden wahlkämpfender Politiker wie die alltäglichen Diskussionen in den Medien. Zwischen religiösen Überzeugungen, politischen Absichten und politisch motivierter Gewalt wird oft nicht differenziert. Dieses Buch schafft Klarheit und liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie weit ist der Islam als Religion zu verstehen, und wo beginnt er sich als Politik zu begreifen? Welche Bewegungen und Gruppierung brechen mit dem überkonfessionellen Staat? Basierend auf einer ausführlichen Darstellung historischer Entwicklungen bietet dieses Handbuch einen fundierten Überblick über die Strömungen und Vernetzungen des politischen Islam und benennt in einem zweiten praktischen Teil die verschiedenen Parteien und Organisationen, die auch in Österreich und Deutschland aktiv sind, ihre Protagonisten, Strukturen und Ziele.

Dunja Larise, Thomas Schmidinger (Hg.): Zwischen Gottesstaat und Demokratie. Handbuch des politischen Islam, Deuticke, 2008, 3-552-06083-9


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Buchvorstellung am 28. Oktober 2008 um 19.30 Uhr

Vom selben Schlag...

Migration und Integration im niederösterreichischen Industrieviertel

Buchpräsentation mit Thomas Schmidinger (Hg.)

Das Industrieviertel bildet den ersten industrialisierten ländlichen Raum Österreichs. Seine Migrationsgeschichte ist eng mit Industrialisierung und Deindustrialisierung verbunden. Umgekehrt war die Industrialisierung der Region selbst von Anfang an mit Migration aus anderen Teilen der österreichisch-ungarischen Monarchie (etwa Böhmen und Mähren) verbunden. Viele Bewohner des Industrieviertels sind heute die Nachkommen dieser MigrantInnen des 19. Jahrhunderts. Heute leben im Industrieviertel wesentlich mehr MigrantInnen und Flüchtlinge als in irgendeiner Region Niederösterreichs. Zugleich spielt das Industrieviertel eine wichtige Rolle in der Entwicklung moderner kritischer Sozialwissenschaften in Österreich. Eine Publikation die regionale Geschichtsschreibung mit Migrationsforschung verbindet, stellt nicht nur für das Industrieviertel eine Neuheit dar, sondern könnte neue Maßstäbe für die Schilderung von Regionalgeschichte setzen. Die Publikation erhebt einerseits zum ersten Mal Daten über die materielle und psychische Lebenssituation von AsylwerberInnen, Flüchtlingen und MigrantInnen in der Region und präsentiert diese einer interessierten Öffentlichkeit. Andererseits werden diese aber auch einen regionalgeschichtlichen Kontext eingebungen. Von Texten über Arbeitsmigrantinnen in Industriesiedlungen des 19. Jahrhunderts, über die "Gastarbeiter" der Sechziger- und Siebzigerjahre, bis zu den jüngsten Flüchtlingen aus Tschetschenien spannt der Band einen weiten historischen Bogen, der jedoch nie den Bezug zur Geschichte der Region verliert.

Sylvia Hahn, Thomas Schmidinger, Stefan Gysi, Claudia Schneider, Vida Bakondy, Renée Winter, Michael Rosecker, Corinna Milborn, Elisabeth Strasser, Robert Öllinger, Irene Messinger, Herbert Langthaler, Dorothee Dietrich, Simon Severino, Birgit Kögler, Jan Kreisky, August Gächter, Hüsseyin Uz, Max Huber, Arif Akkilic, Karl Kreska, Heinz Fassmann, Ewa Dziedzic, K?ymet Ceviz, Nerina Weisz, Günes Kos, Eva Freisleben, Jaschar Randjbar, Franziska Klauser, Alicia Allgäuer, Mariella Müller, Ruslan Chapkhanov, Anna Lukasevica, Ines Fohler, Katharina Schallerl, Mary Kreutzer, Kim Kwok, Michael Parzer, Ines Kaelin, Silvia Nadjivan.

Thomas Schmidinger (Hg.): Vom selben Schlag. Migration und Integration im niederösterreichischen Industrieviertel, 2008, Verein Alltag Verlag


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Buchvorstellung am 21. Oktober 2008 um 19.30 Uhr

Frauen 1938

Verfolgte-Widerständige-Mitläuferinnen

Buchpräsentation mit Evelyn Steinthaler (Hg.)

Österreich verschwand im März 1938 durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten aus der internationalen Staatengemeinschaft. Fragen nach Täterinnenschaft und Opferstatus österreichscher Frauen sind bis heute nicht ausreichend erarbeitet. Abseits der "Faszination des Bösen" folgt FRAUEN1938 den Spuren von Österreicherinnen nach dem "Anschluss" und bereichert die Diskussion um neue und hochinteressante Beiträge. Jüdinnen, Romni, Frauen im Widerstand, verschleppte Zwangsarbeiterinnen, aber auch Mitläuferinnen und Frauen auf Seiten der Nazis stehen im Zentrum dieses Buches, das sich als offenes und heterogenes Kompendium zu diesem wichtigen Thema versteht. Literarische Beiträge von Elfriede Jelinek, Sabine Gruber und Elfriede Gerstl. Gespräche mit Zeitzeuginnen: Ceija Stojka, Dagmar Ostermann, Katharina Sasso und Elfriede Gerstl. Zeitgeschichtliche Beiträge von Helga Embacher, Michaela Raggam-Blesch, Margit Reiter, Ingrid Bauer, Christian Dürr, Eva Geber u.a.

Evelyn Steinthaler (Hg.): Frauen 1938. Verfolgte-Widerständige-Mitläuferinnen, 2008, Milena-Verlag

Buchvorstellung am 14. Oktober 2008 um 19.30 Uhr

Der Bastard

Der Fürsorgezögling

Buchpräsentation mit dem Autor Franz Josef Stangl

Gerhard Roth: "Ich habe das Manuskript »Der Bastard« von Franz Josef Stangl mit Anteilnahme gelesen. Eine Expedition hinter die Kulissen der Gesellschaft in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
In kompromissloser Erzählweise und atemlosen Erzählton gelingt es Stangl für den Leser ein Stück verborgener Wirklichkeit sichtbar und greifbar zu machen. Ich halte das Buch notwendig für die österreichische Literatur und das Verständnis einer ganzen Generation.

Geboren wurde ich am 17. Juli 1952 in Graz, wuchs an verschiedenen Pflegeplätzen bei Zieheltern und in Erziehungsanstalten auf. Man rief mich Bastard, weil bekannt war, dass ich ein "Außerehelicher", einer "ohne richtige Eltern", ein in die Dorfgemeinschaft eingedrungener Unerwünschtling war. Ein Fürsorgekind. Solche, so sagten die Dorfbewohner, würden sie hier, in ihrem Dorf, nicht brauchen. Einer, der sich weigerte, sich erziehen zu lassen, dem der Ruf seiner Sturheit und Erziehungsresistenz vorauseilte, sobald er aus dem Wald trat, um sich auf den Schulweg zu machen. Ein verschlagenes Kind, nannten sie mich, dass ich jahrelang grün und blau und bis zur oftmaligen Bettlägerigkeit und Bewusstlosigkeit verdroschen wurde, wollte niemand wissen. Ich war eine kleine und billige Arbeitskraft, fehlte deswegen auch oft im Unterricht, ein "Trottelkind", welches aus Bösartigkeit nicht lernen wollte. Ich habe meine Kinderjahre aufgeschrieben, die Stränge entflochten und wieder zusammengeführt. Nicht mein ganzes Leben, aber jene Jahre, die alles vorgegeben haben, so als seien sie gebogene Schienen, die nur zu einem Kreis zusammengefügt werden konnten. Diesen Kreis habe ich Jahrzehnte später zerstört. Aus Zorn und heftiger Wut habe ich Randfiguren gemacht, sie sollen mich nicht mehr leiten, nicht von meiner Zeit Besitz ergreifen. Zu lange haben sie das getan. Ich lebe heute in Wien, bin den Stätten meiner Kindheit entflohen, was geblieben ist, sind diese Erinnerungen

Franz Josef Stangl: Der Bastard. Der Fürsorgezögling, 2008, Bibliothek der Provinz

*) Programm gegen die EM-Realität

7. - 29. Juni in der Rosa Lila Villa
Neben zahlreichen Veranstaltungen wird auch der Filmabend der Bibliothek im Rahmen des radical queer Filmfestes in der Villa stattfinden
Programm gegen die EM-Realitäten

*) Buchpräsentation

Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa.
20. Mai 2008, 19.30 Uhr
Kreutzer Mary/Milborn, Corinna
ISBN: 978-3-902404-57-2

Inhalt:Joy, 19, vermietet ihren Körper für zehn Euro pro Kunde in Wien: Sie muss 45.000 Euro an die Frauenhandels-Mafia abzahlen. Blessing, 24, hat die Prostitution verweigert, nun wurde ihr Bruder zu Hause niedergeschossen. Florence, 22, hat in einem monatelangen Marsch zu Fuß die Wüste durchquert - und endet am Rand einer Ausfallstraße. Drei von 40.000 Frauen aus Nigeria, die in Europa als Zwangsprostituierte auf der Straße stehen: bestellt, verkauft, ausgeliefert. Mary Kreutzer und Corinna Milborn liefern nicht nur einen fundierten Bericht über Frauenhandel - sie sind auch Dutzenden solcher Schicksale nachgegangen. Gemeinsam mit Joana Adesuwa Reiterer aus Nigeria, die Betroffene berät, berichten sie aus dem Alltag afrikanischer Zwangsprostituierter in Wien, Frankfurt, Berlin. Ihre Recherchen führten sie bis nach Lagos und in nigerianische Dörfer, wo junge Frauen mit falschen Versprechungen nach Europa gelockt werden und ganze Familien von ihren Geldsendungen abhängen. In riskanten Undercover-Recherchen und Gesprächen mit Menschenhändlern decken sie die Methoden der Frauenhändler auf, gehen der Rolle von Polizei und Behörden nach und sprechen mit den Freiern in Europa. Ein packender und einfühlsamer Bericht über Ausbeutung, Rassismus und die Hintergründe des größten kriminellen Wirtschaftszweiges der Welt.

Trailer zum Buch